INFO

musta
kema 
kima
visual artist photographer 

currently

12.06-14.06.2026:
 

Exhibiting at Kiezraum, Kreuzberg group exhibition organized by ART Kreuzberg e.V.

Three works from the Kinetic Erasure series.

Über meine Arbeit

I work with Intentional Camera Movement: during exposures the camera moves, dissolving figures and spaces into formal abstractions of light and motion. 

This technique is the foundation of my ongoing series Kinetic Erasure (2015 to present), in which the camera records not a frozen moment but a sustained condition of perception.

As I was recently looking back through my archive, I noticed the following: My gaze (behind the lens) reacts differently depending on whether the subject is in a state of “visibility” or whether, due to political geography, the impression arises that it is invisible.

 

In my homeland of Cyprus, my photos reflect what is clear and visible to the naked eye: collective and inherited wounds that I can clearly perceive—wounds that I observe rather than internalize in real time.

 

In contrast, my photos in my second home, Berlin, produce exactly the opposite effect. They blur, distort, and take on new forms. This is not merely a stylistic choice. It is a record of a state of perception.

 

As a self-taught artist, I have been living and working in Berlin since 2013.
 

DE:

Ich arbeite mit der Technik der bewussten Kamerabewegung (Intentional Camera Movement): Während der Belichtung bewegt sich die Kamera und lässt Figuren und Räume in formale Abstraktionen aus Licht und Bewegung übergehen.

Diese Technik bildet die Grundlage meiner fortlaufenden Serie „Kinetic Erasure“ (seit 2015), in der die Kamera keinen eingefrorenen Moment festhält, sondern einen andauernden Wahrnehmungszustand.

 

Als ich kürzlich mein Archiv rückblickend durchgesehen habe, ist mir Folgendes aufgefallen: Mein Blick (hinter dem Objektiv) reagiert unterschiedlich, je nachdem, ob sich das Motiv im Zustand der „Sichtbarkeit“ befindet oder ob aufgrund der politischen Geografie der Eindruck entsteht, es sei unsichtbar.
 

In meiner Heimat Zypern spiegeln meine Fotos das wider, was klar und mit bloßem Auge sichtbar ist: kollektive und geerbte Wunden, die ich deutlich wahrnehmen kann: Wunden, die ich eher beobachte, als dass ich sie in Echtzeit verinnerliche.
 

Im Gegensatz dazu erzeugen meine Fotos in meiner zweiten Heimat Berlin genau den gegenteiligen Effekt. Sie verschwimmen, verzerren sich, nehmen Gestalt an. Das ist nicht nur eine stilistische Entscheidung. Es ist die Aufzeichnung eines Wahrnehmungszustands.
 

Als autodidaktischer Künstler lebe und arbeite ich seit 2013 in Berlin.

EN:

About my work

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.